Kurzberichte aus dem Jahr 2012

 



Saisonschlussfahrt vom 14. Oktober 2012

Die Schlussfahrt war gemäss Touren-Plan im Oktober vorgesehen. Ich hatte das Vergnügen, die erste und auch die letzte Ausfahrt dieses Jahr zu planen. Wie bei der ersten Ausfahrt (siehe weiter unten) wollte Petrus lieber das Ersatzdatum. Beim ersten Datum wusste man schon am Donnerstag, dass es nichts wird, und so war es auch. Sicherheitshalber war ich trotzdem am Startpunkt, um eventuelle Fahrer im Taucheranzug zu fotografieren, - es gab leider keine Bilder. Beim Ersatzdatum wusste man bereits seit Mitte Woche (wenn man die Wetterprognose genau anschaute), dass es klappen würde. Und wirklich, am Sonntagmorgen war es trocken, nebelfrei und sonnig! Die Temperatur war nicht mehr sommerlich, aber man brauchte die Heizgriffe nicht unbedingt. Wieder einmal am "offiziellen" Treffpunkt, am PP Greifensee, traf sich eine kleine Gruppe mit immerhin 9 Zylindern. Und los ging's in den Saisonschluss 2012! Zuerst Richtung Mönchaltorf, Oetwil am See, Uetzikon, Stäfa, Rapperswil. Über den Damm dauerte die Fahrt unendlich lange, weil so ein …. mit seinem 45km/h schnellen Flitzer unterwegs war. Aber auch der bog einmal ab. Weiter über Schindellegi, Biberbrugg, um den Sihlsee nach Willerszell und Sattelegg für den Tee und den Warme-Schoggi-Halt. Wo es rauf geht, geht es auch runter – sagt man –, also ab ins Vordertal, Kaltbrunn, Ricken, Wattwil über die Schwägalp, Urnäsch. In Magdenau gab es den verdienten Mittagshalt. Nach dem Essen war es etwas bedeckter, aber immer noch angenehm zum Fahren, darum weiter nach Niederuzwil und weitere -wilen. Affeltrangen, Frauenfeld, Stammheim, Diessenhofen, Andelfingen, Rorbas, Embrach und dann fanden wir endlich das Ziel in Brütten. 261km bei schönem Herbstwetter schlossen die Saison des MCG ab.
CR

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2 in 1 Tour die Schnellen vom 16. September 2012

Am 16. September war es soweit, und es war wie immer, wenn der Wetterbericht im September einen schönen Tag ankündigt: Es herrschte Nebel, als ich am Treffpunkt an der Waldegg bei Uitikon eintraf. Ich war zwar früh dran, aber andere waren eben noch früher: Stefan, Ernst, René, Thomas, Maria und Peter warteten bereits auf die Dinge, die da kommen sollten. Seltsam: Früher wäre man mit einem Töff europäischer Herkunft in hoffnungsloser Unterzahl gewesen, aber diesmal war Peter auf seiner Fazer der einzige Exot. Daneben beherrschten England mit zwei Erzeugnissen aus Hinkley und die deutsche Wertarbeit das Geschehen, nebst meiner Bella Version 2. Gleichzeitig war diese Gruppe auch diejenige, die sich für die schnellere Variante entschieden hatte. Später trafen noch Priska und Paul ein, und ganz zuletzt, wie könnte es auch sein, Thomas auf seinem Schwermetall.
 
Pünktlich ging es los, und der Nebel zeigte sich bald in zwei Varianten: Hochnebel mit guter Sicht und Nebel mit Tendenz, sich auf dem Visier niederzuschlagen. Der Nebel war allerdings nicht der Grund, weswegen der Tourguide schon bald überfordert war und die falsche Abzweigung erwischte. Das kommt davon, wenn man eine Route mit sich überkreuzenden Strassen plant. Umkehren? Niemals, dann würde das ja bemerkt werden. Also liess ich den Oberniesen fahren und navigierte mit meinen bescheidenen Geografiekenntnissen nach Hitzkirch und Mosen, wo im Löwen der Kaffeehalt geplant war. Sitzen auf der Terrasse? Nein danke. Also wärmten wir uns in der Gaststube bei einer heissen Schokolade auf. Danach ging es weiter gegen Westen über Beromünster, Rickenbach, Schlierbach bis Unterkulm, wo die Tour wieder nach Westen und dann nach Süden nach Kirchleerau führte. Über Wittwil und Reiden gelangten wir etwas zu früh zum Mittagshalt im Landgasthof zum Lerchen, wo sich die Sonne endlich zeigte und die kalten Knochen wärmte. Die Nachmittagsschlaufe führte zum westlichsten Punkt nach Sankt Urban und den Boowald, wo die Rennleitung ausnahmsweise nicht anwesend war. Dann zurück nach Reiden, über Schötz, Buchs und Triengen zu einem weiteren Kreuzungspunkt nach Walde. Diesmal erwischte ich wirklich die richtige Route nach Seengen. Danach war es bereits Zeit für die Orientierung zum Schlusshalt, dem Gasthof Luegeten hoch über dem Zürichsee. Als hätte man es so geplant: Der Tourguide der gemütlichen Truppe fuhr beinahe gleichzeitig auf den Parkplatz. Allerdings allein. Im gut besuchten Restaurant fanden wir trotzdem noch einen Platz auf der Terrasse, wo bei kühlem Eis die Tour ausklang.
RM

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3 Tages Tour vom 24. - 26. August 2012

Ankunft aus der USA am Donnerstagabend: Klamotten raus, Klamotten rein und weiter geht es am Freitagmorgen auf zur 3-Tagestour 2012.
Das war die Devise vom Tour-Guide R.R und mir. 
Tag 1:        Überpünktlich trafen die Teilnehmer auf dem Parkplatz der Hulftegg ein, so dass wir eine viertel Stunde früher als geplant auf regennasser Strasse starten konnten.
Die 5 Motorräder mit insgesamt 7 Personen überquerten die Wasserfluh, weiter durchs schöne Appenzeller Land bis nach Au, wo kurz vor der Grenze noch die Tanks gefüllt werden wollten.
Bei unbeständigem Wetter setzen wir unsere Reise fort über die Grenze nach Österreich. Dornbirn, weiter über den kurvigen Schwarzenberg und den Riedbergpass bis nach Untermühlegg, wo wir im Restaurant Schönblick ein ganz feines Mittagessen serviert bekamen. Danke T.G für den genialen Vorschlag, dort zu essen.
Die zweite Hälfte des Tages starteten wir mit der kurvenreichen Jochstrasse, an der alle, trotz dem totalen Überholverbot, ihren Gefallen fanden. 
Weitere km folgten, in der wir mehrmals die Landesgrenzen von D und A überquerten. Der Gaichtpass, der Fernpass und der Hochleitensattel versüssten uns den Nachmittag bis kurz vor unserem Ziel. Da wir zeitlich super im Fahrplan waren, hängten wir ausserplanmässig noch eine Zusatzschleife über die Piller Höhe an. In Stams erreichten wir unser Ziel, das Hotel Hirschen. 339km
 
Tag 2:        Regen: Die Startzeit wurde um eine halbe Stunde verschoben und das war eine gute Entscheidung. Ohne fallende Tropfen vom Himmel und schon fast wieder trockener Strasse ging es über den Kühtaier Sattel, der sich uns in dichten Nebel präsentierte.
Die 11km lange und sehr schöne Privatstrasse führte uns bis nach Vorderries, wo wir unser aufkommendes Hungergefühl aus dem Weg räumten. 
Entlang dem Walchesee genossen wir es, dass es kaum Verkehr hatte und vorbei an Mittenwald, Seefeld und Telfs näherten wir uns wieder Stams. 
Kurz vorher jedoch hatten wir einen Zwangstop unter einem Vordach, denn wir landeten mitten in einem heftigen Gewitter. 268km
 
Tag 3:        Das Hahntenjoch war der Start Richtung Heimat! Jedoch durch die starken Regenfälle in der Nacht, war die Strasse vorübergehend gesperrt. 
Was nun? Wir entschlossen uns, ein wenig zu warten und das zahlte sich aus. 
Mit ca. 45 Min. hinter dem Zeitplan hatten wir das Hahntenjoch ganz für uns alleine, denn die Autofahrer mussten noch warten! Gefolgt vom Hochtannbergpass, Faschinajoch, Frutzkopf und dem ziemlich unbekannten Dünserberg landeten wir in Feldkirch. Mit Wildhaus und dem Ricken näherten wir uns dem Abschluss der diesjährigen 3-Tagestour.
Laut der Aufzeichnung vom Tom Tom sind wir 857,4km weit gefahren, es war eine tolle Gruppe und eine abwechslungsreiche Tour.
KR

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Dschungeltour vom 5. August 2012

Um 9.00 Uhr starteten wir vom Parkplatz mit 6 Motorrädern beim Restaurant Kreuzstrasse in Humlikon Richtung Andelfingen. Weiter auf der Umfahrungsstrasse von Marthalen nach Rheinau über die schöne Holzbrücke nach Jestetten, Wilchingen durch Wunderklingen. In Eggingen machten wir einen Kaffeehalt.
Danach durch Mauchen mit den wunderschönen S-Kurven bis nach Wellendingen.
Hoch nach Bonndorf auf die Panoramastrasse nach Wutach. Nächstes Ziel war der Blumberg mit den gut ausgebauten Strassen nach Bargen. In Bargen runter von der Schnellstrasse nach Merishausen. Schaffhausen kratzten wir nur leicht an, und dann ging es über Herblingen, Gennersbrunn, Dörflingen dem Mittagessen entgegen. In Diessenhofen war dann ein Tisch im Dschungel für uns reserviert mit Sicht auf den Rhein. Das Essen: Mmmmhh! ein grosses Lob an die Küche.
Die Hosen etwas enger geschnallt fuhren wir weiter nach Gailingen, Dörflingen hinunter nach Thayngen, über Hüttenleben, Bibern, Hofen nach Büsslingen. Im Ort links weg nach Beuren am Ried. Kurz vor Blumenfeld liessen wir Welchingen und Leipferdingen hinter uns. An den imposanten Windrädern vorbei zum Hegaublick. Auf dem Hegaublick ist ein Sehen und Gesehen werden der Motorradfreunde.
Fertig geguckt ging es nach Engen runter. Oops! Engen ist gesperrt, also der Umleitungstafel folgen und wieder: Oops! jetzt sind wir schon auf der Autobahn Richtung Singen, und das müssen wir noch üben, wenn ein Moped knappe 115km/h läuft und andere könnten über 200 km/h fahren.
Autobahn fertig und durch Singen nach Rielasingen, Gottmadingen, Buch nach Ramsen. In Ramsen hoch nach Gailingen und ein letztes Mal über die Holzbrücke in Diessenhofen. Das Ende ruft und so fuhren wir direkt über Basadingen, Trüllikon nach Andelfingen zum Schlusshalt mit 260km mehr auf dem Tacho bei trockenem Wetter. 
Qu

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Fyrabig Tour vom 3. August 2012

"Zwischen Wutach und Rhein"
Fyrabigtour zum Ersten:
Der Wetterbericht verhiess nichts Gutes. Wie so oft in diesem Sommer, pünktlich zum Wochenende Regen und Kälte...
Also, Tour verschieben, eine Woche später.
 
Fyrabigtour zum Zweiten:
Die Verschiebung hatte sich gelohnt. Nun war es fast zu viel des Guten, 35 Grad....
Trotz der Hitze fanden sich 6 Teilnehmer am Treffpunkt ein, mit 3 Motorrädern aus Japan, 2 aus England und einer feurigen roten Italienerin.
Wir nahmen sofort den Weg unter die Räder, damit der Fahrtwind etwas kühlt. Start war in Eglisau, "ennet" dem Rhein, dann über die grüne Grenze bei Buchenloh. Bei Dettighofen die herrlich kurvige Strecke Richtung Jestetten. Vorher links weg durchs Klettgau bis Hallau. Den Berg hoch, auf der Höhe hinunter nach Eberfingen. Auf halber Höhe bis Stühlingen, dort wieder hinunter ins Tal der Wutach. Bei Weizen wieder hinauf bis Schwaningen, dann über Lembach, Ewattingen in die Wutachschlucht hinab. Am Kiosk beim Schluchteingang mussten erst mal die durstigen Kehlen gekühlt werden.
Und weiter ging's bis Achdorf. Hier verliessen wir die Wutach und bogen rechts ab nach Fützen. Wieder über die Grenze zurück in die Schweiz nach Beggingen, Schleitheim. Und nochmals über den Hallauerberg ins Klettgau. Wir näherten uns wieder dem Rhein, den wir bei Schaffhausen-Flurlingen überquerten. Nun war's nicht mehr weit bis zum Schlusshalt auf der "Guggeren" ob Benken. Mit einem feinen Z'nacht genossen wir den warmen Sommerabend in der Gartenwirtschaft. Aber in der Ferne sahen wir bereits das Wetterleuchten. Aber es blieb beim Gewitter in den Bergen und wir kamen trocken nach Hause.
CH

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2 Tages Tour vom 7.+8. Juli 2012

Eglisau – ein Ort nimmt ab, so hiess es vor drei Jahren. Heute Samstag, 7. Juli heisst das etwas anders. Nämlich "2 Tage Schwarzwald geniessen", natürlich auf zwei Rädern oder eigentlich auf zwanzig Rädern und mit vierzehn Personen. Von Abnehmen also keine Spur, ausser bei den Profilen der Töffpneus und dem Inhalt der Portemonnaies.
Wettermässig sah es erfreulich aus, nicht zu heiss und falls es nass werden sollte, dann erst abends, und da sind wir ja schliesslich unter Dach beim Geniessen. Genau so war es dann auch, schliesslich ist Peter ein geübter Organisator und weiss, an welchen Fäden er zu ziehen hat…
Zurück zum Start in Eglisau – wie die Schweizer so sind, wurde pünktlich um 8:00 Uhr mit einer Toleranz von fünf Minuten gestartet. Es folgten als Kartenpunkte: Hüntwangen, Bühl, Baltersweil, Wilchingen mit der neuen Bahnunterführung und Hallau. Glücklicherweise mussten wir die Wunderklingen nicht überspringen, sondern "nur" durchfahren, auf unserem Weg nach Friedenweiler. Hier war schliesslich Kaffeehalt angesagt – ein paar Meter weiter hätte man auch noch Strandbadfeeling haben können. Badezeug hatte jedoch niemand dabei und auf die Erfrischung war man im Moment noch nicht scharf. Betonung auf: noch nicht.
Grosszügige Schlaufen und Kurvenradien, sowie wirklich wenig Verkehr folgten. Sie sollten uns, wie versprochen, in genussvoller Fahrt auf den Kandel führen. Dieser Aussichtspunkt ist auch Startpunkt für viele freizeitliche motorlose Flüge à la Gleitschirm- oder Deltasegler. Während unserer Mittagspause konnten wir doch einigen Piloten beim Start von der Rampe ins Nichts zusehen.
Am Nachmittag hiess es dann, ab in die Täler des schwarzen Waldes. Diverse Bäche wurden durchfahren – nein nicht offroadmässig, sondern Ortschaften mit –bach im Namen. Wo kämen wir denn da hin? Denn die gepflegten zweirädrigen SUVs wären diesmal nicht wirklich mit von der Partie, mit Ausnahme eines britischen Kätzchens.
Zell am Harmersbach – der Kaffeehalt am Nachmittag, mit angegliedertem Tankstopp für alle. Hier zeigte sich: "Vorsicht Kunde – Vorsicht Arbeit." Was jetzt nichts mit dem Kaffee zu tun hat, sondern dem technisch notwendigen Übel: Benzin bunkern.
Danach spielten wir noch ordnungsgemäss Tourist: Der Brandenkopf und sein Turm wurde besucht, natürlich wurde er auch von den Unternehmenslustigsten bestiegen. Das Panorama lohnte sich allemal, so dass die Zahl der Stufen komplett vergessen ging. Genauso wie die Ziege, die gemäss Personal zugelaufen war.
Gut in der Zeit erreichten wir Fischerbach und unsere Unterkunft, das Gasthof Krone. Das Abendessen war reichlich und die Badische Küche zeigte sich von der besten Seite. Wir konnten sogar erste Videos begutachten, die Martin gemacht hatte, und Dank iPad von Karin.
Sonntagmorgen – wurden wir durch einen ordentlichen Knall geweckt. Doch es war nix Schlimmes, nur Mutter Natur hatte kurz gedonnert und dann das Waschprogramm gestartet. Ziemlich heftiger Regen mit Böen zeigte sich, während wir beim Frühstück sassen. Der Start wurde kurzerhand von neun auf zehn verschoben.
Gut, wir waren bereits um halb Zehn wieder auf Achse, da sich das Wetter rascher von seiner freundlichen Seite gezeigt hatte.
Bis Zwieselberg wurden wieder etliche -bäche durchfahren, bevor es endgültig wieder in Richtung Süden ging. Auf der Friedrichshöhe hiess es dann: Mittagshalt. Das Essen eher währschaft, gut und fairer Preis. Was sehr angenehm war: die ansteckend gute Laune der Gastleute.
Alsbald ging es ziemlich linear in Richtung Schweiz, jedoch ohne die grossen Trampelpfade zu nutzen und mit ausreichend Kurven gewürzt. Der Kaffeehalt erfolgte Ende Beringen im Engelbrunnen. Nein, nass wurden wir nur innerlich – die einen durch Kaffee, andere durch Limonaden und wieder andere durch Glacé.
Nach grösserem Händeschütteln löste sich die Gesellschaft auf, bis dato waren rund fünfhundert Kilometer zurückgelegt worden. Darunter ungezählte Links- und Rechtskurven sowie diverse Berge, Bäche und andere schöne Sachen – und das Wetter hat bis zum Schluss durchgehalten!
TG 

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Early Morning Tour vom 10. Juni 2012

(Durchführung nur bei schönem Wetter)
Die Early-Morning-Tour sollte gemäss Wetterbericht buchstäblich ins Wasser fallen. Es gab allerdings je nach Wettervorhersagen einen kleinen Hoffnungsschimmer. 
Am Samstagabend schloss sich schwarze GS 1100 mit mir kurz und wir entschlossen uns, trotz regnerischen Vorhersagen die Tour anzutreten. Kurz danach erkundigte sich U nach der Durchführung. Er war am Donnerstag das erste Mal am Höck des MC-Greifensees. Er entschloss sich mitzukommen.
Als ich kurz vor sechs Uhr beim Restaurant Seefeld eintraf, wartete U bereits im Schermen. Es regnete. Wir hatten etwas Zeit, um uns kennen zu lernen. Nachdem GS 1100 eingetroffen war, fuhren wir frohen Mutes Richtung Feusisberg (Panoramastrasse) los. Die Tour führte uns auf Drittklassstrassen via Menzingen und Zug Richtung Sarnersee. Nach ca. einer Stunde genossen wir Kaffee und Gipfeli. Bei diesem Regen war dieser Halt willkommen. In Luzern zeigte uns U die Baustelle, an der er 2 Jahre lang seiner Arbeit nachgegangen war. 
In Alpnach regnete es immer noch und wir nahmen nochmals Kaffee und Tee zu uns.  Als wir kurz danach den Glaubenbergpass hinauf fuhren, trocknete es langsam ab.
Im Entlebuch hellte es auf und wir genossen den Glaubenbüelenpass im Sonnenschein.
Einige Gruppen von Harley-Fahrern hatten wohl eine ähnliche Tour in Gegenrichtung angetreten. Wir fuhren etwas vorsichtiger, denn die entgegenkommenden Fahrer benötigen auf der engen Passstrasse und in den Kurven viel Platz. Bei einer Pause in Giswil erfuhr ich, dass  U und 
GS 1100die beiden Pässe noch nie gefahren sind. Sie hatten sichtlich den Plausch J! In der Zwischenzeit haben sich die Batterien meines Navigationsgerätes verabschiedet. Trotzdem schlug ich vor, sofern sie Zeit und Lust hätten, könnten wir den Heimweg via Ächerlipass fahren. Beide waren sofort einverstanden.
Wir fuhren via Stansstad (Notfallset Landkarte musste ich noch beiziehen) nach Sand und danach den Ächerlipass hinauf. Die Aussicht war herrlich. Auf der Passhöhe angelangt entfaltete sich ein wunderbares Panorama. U und GS 1100 waren vom Pass, der Aussicht sowie von der engen Passstrasse hell begeistert. 
Auf dem Rückweg via Altdorf genossen wir im Sonnenschein eine Gulaschsuppe im Hotel Eden in Brunnen. Via Sattel, Feusisberg (toller Ausblick auf den Zürichsee) und Altendorf fuhren wir zurück nach Pfäffikon (SZ), wo wir uns voneinander verabschiedeten. 
Toll, dass Petrus einmal Pause hatte!
Der Tourenführer der Early-Morning-Tour
VM 

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Pfingstmontag vom 28. Mai 2012

"Über Pfingsten geht’s am ringsten" – so sagt der Volksmund. Wettermässig ist der letzte Tag der Pfingsten einfach traumhaft: Sonne und nicht zu heiss.
Als der Schneevogel beim Treffpunkt in Effretikon eintrifft, wartet da schon ein kleines buntes Völkchen. Natürlich lässt man sich die Gelegenheit nicht entgehen und klaut dem Tiger die Milch vor der Nase weg. Was noch Folgen haben sollte…
Pünktlich bricht man auf, um den Schwarzwald zu erkunden. Zehn Personen auf acht Töffs verteilt, mehrheitlich europäischen Urpsrungs und mit zwei bzw. vier Zylindern. Natürlich gibt’s auch Ausrutscher mit einem und drei Zylindern – damit die Ausnahmen bestätigt werden.
Kurs Nord-Nord-West: Brütten, Pfungen, Freienstein-Teufen, Rafz, Jestetten – Küssaburg. Hier ist der Kaffeehalt angesagt, der mit guter Aussicht und in angenehmen morgendlichen Sonnenschein genossen werden kann.
Weiter geht es dann zu den Ringen des Lauchs und dort das Steinatal hinauf bis zur Steinasäge. Nach einem scharfen Linksknick weiter zum Schluchsee. Via Fischbacher Höhe und Kappel nach Neustadt. Hier wird dann überraschend festgestellt: Wir sind ja viel zu früh dran. Was Sinnvolles tun?
Man nehme eine zusätzliche Schleife von dreissig Kilometern à la Reichenbach- und Eisenbachtal, um kurz vor Hammereisenbach links nach Urach abzubiegen. Jostal und schliesslich das südwestliche Ende des Titisees. Im Landgasthof Heizmannshof heisst es dann: Speisekarte begutachten, bestellen und schlemmen.
Derweil wir friedlich unseren Gaumenfreuden nachkommen, vernehmen wir von der anderen Talseite einen dumpfen Knall. Auf der B315 geht dann längere Zeit nichts mehr und nach rund einer Dreiviertelstunde ist dann auch mal ein Blaulicht vor Ort. Nicht gerade begeisternd, hoffentlich nichts Tragisches passiert, und wir müssen dort auch nicht mehr durch.
Die nachmittägliche Runde führt via Bärental, Altglashütten, Unteraha, Weierle nach Todtmoos. Vogelbach, Wittenschwand und Albtal folgen – mit einem kleinen Stopp. Dem führendenTiger droht die Milch auszugehen – der aufmerksame Leser weiss warum. Doch es wird rechtzeitig eine rettende Säule gefunden. Erstaunlicherweise ist nicht nur der Tiger durstig, was doch etwas verwundert.
Niedermühle, Bannholz, Homburg, Kadelburg und Kaiserstuhl. Da der Schlusshalt noch geschlossen hat, wird er kurzerhand nach Fisibach in die Falle des Bären verlegt. Bei feinem hausgemachten Glacé klingt diese Ausfahrt schliesslich aus. 
TG

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Auffahrt = Ausfahrt vom 17. Mai 2012

Besammlung beim Gasthaus Sternen Fällanden mit geplanter Abfahrt pünktlich um 10:00 Uhr. Als ich um 9:40 Uhr am Treffpunkt ankam, da waren schon einige grössere Motorräder mit ihren Piloten mit guter Laune startbereit. Alle paar Minuten trafen mehr Motorradfreunde ein. Die Kirchenglocken von nebenan haben uns während ganzen 15 Minuten mit ihrem Gebimmel die Begrüssung und das Austauschen von Worten schwer gemacht. 
Mit einer Viertelstunde Verspätung fuhren wir dem Greifensee entlang bis Maur, dort bogen wir rechts ab und fuhren in Richtung Forch, Pfannenstil und Hombrechtikon. Wetter und Fernsicht passte perfekt zum Titel der Tour. Blauer Himmel und gute Fernsicht begleiteten uns den ganzen Tag. Nun ging's durch Rapperswil, über den Seedamm nach Feusisberg, wo wir uns ohne Kirchenglocken bei Kaffee und Gipfeli im Landgasthaus Ried gut unterhalten konnten. 
Weiter über Schindellegi, Hütten Menzingen Richtung Zug, dann aber über Allenwinden, Äegeri und über den Raten, bis 2.te Altmatt. Hier genossen wir im Restaurant Distel unser wohlverdientes Mittagessen. Die 12 Motorräder in Zweier-Kolonne vor dem Restaurant gaben ein tolles Bild.
Frisch gestärkt ging's dann über Bennau und Einsiedeln über den Staudamm dem Sihlsee entlang bis Willerzell. „Wehe, wenn sie los gelassen!“ Willerzell bis Sattelegg war natürlich freie Fahrt, da war es mit der Gemütlichkeit für einen kurzen Moment vorbei. Dann weiter von Sattelegg via Siebnen zum Sportflugplatz Wangen/Lachen, wo wir uns mit kühlen Gertränken für das letzte Teilstück stärkten. 
Nun mit mässigem Verkehr über Tuggen, Uznach, Neuhaus, Wald, Hasenstrick, Bäretswil, Adetswil, Hittnau und Wallikon nach Pfäffikon. Wie geplant kamen wir im Flughafen Speck zirka 16:45 Uhr an. Zum Verabschieden waren keine Kirchenglocken mehr zu hören, dafür Flugzeugmotoren. Eilige verabschiedeten sich gleich, aber die meisten genossen bei einem feinen Eisbecher oder bei gutem Essen die schöne Abendstimmung. 
Glücklich, gesund und ohne Zwischenfall bei traumhaftem Wetter ging diese Tour zu Ende.
Der Tourenführer der Auffahrt – Ausfahrt
AS 

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1. Mai Ausfahrt vom 1. Mai 2012

Montagabend, letzter Apriltag im Jahre 2012. Die Antwort auf die Frage an den Tourguide, ob morgen gefahren wird, lautet klar ja. Er meinte, dass drei Wetterprognosen "verhalten" seien und nur eine wirklich "pessimistisch". Aha.
 
Dienstagmorgen auf dem grossen Parkplatz auf der Uitikon Waldegg, ein kleiner zweirädriger Italotreff mit Gästen. Drei Moto Guzzi, eine Ducati, zwei BMW und eine Kawasaki macht summa summarum neun Personen. Die Zweizylinderfraktion, alle Made in Italia, stellten klar die Überzahl sowie auch das älteste und jüngste Fahrzeug. Dieses Orchester setzte sich denn alsbald in Bewegung in Richtung Reppischtal, Buechenegg, Albispass, Türlersee.
Durchs Knonaueramt nach Sihlbrugg und dann auf einer Nebenstrecke nach Menzingen und über den Seerücken nach Feusisberg. Das Panorama mit Zugersee und jetzt Zürichsee mit Seedamm und Alpen, einfach fantastisch. Der Kaffeestopp verdiente seinen Namen nicht wirklich, nur gerade ein Kaffee wurde bestellt, die Mehrheit wählte die heisse Schoggi.
Schliesslich ging's weiter über den Etzel, anschliessend bei Paracelsus vorbei über die Teufelsbrücke und schon wurde die doppelte Überfahrung des Sihlsees in Angriff genommen. 
Bei der Fahrt über die Sattelegg konnten zwei der temperamentvollen Italienerinnen es sich nicht verkneifen, der Principessa zu zeigen, was man in den Zylindern hat. Hüstel.
Doch eine echte Principessa weiss, wie sie sich ungezogene Zofen handzahm zu machen hat: Wäggitalersee – kann ganz umrundet werden und dies mit maximal 40km/h und auf dem Westufer mit holperiger Piste.
Gnädigerweise wurde es danach flotter, als es das Tal hinunter und quer durch die Linthebene und den Ricken hoch ging. Auf der Passhöhe dann kurzerhand links weg zum Atzmännig und Goldinger Tal. In Goldingen dann auch der Mittagshalt, bei strahlendem Sonnenschein.
Der Zeitplan, der am Sonntag bei einer Testfahrt mit ebenfalls neun Personen noch funktioniert hatte, war völlig im Eimer. Umdisposition war angesagt: was wird gestrichen, damit man noch zum Schlusshalt fahren kann und wer verabschiedet sich bereits frühzeitig.
Der Bachtel wurde noch gemeinsam erreicht und in Wernetshausen empfohlen sich dann die Ducati und die grosse BMW. Die anderen nahmen noch die Kurven des Ghöch mit und erklommen die Kurven zur Sennhütte Strahlegg.
Kaffee wurde keiner getrunken, doch dem feinen Glacé konnte keiner widerstehen und so klang ein anfangs verhärmter 1. Mai doch noch in strahlendem Sonnenschein aus.
TG 

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Saisoneröffnung vom 22. April 2012

Gemäss Jahresprogramm findet am 15. April die Eröffnungsfahrt statt. Doch Petrus will lieber das Ersatzdatum vom 22. April. Die ganze Woche ist es nicht ganz sicher, ob es am Sonntag klappen wird, doch ich bleibe optimistisch! Und wirklich, am Sonntagmorgen ist es trocken. Am Treffpunkt, Tankstelle Turbenthal, warten bereits fünf Motorräder und sieben Personen. Mit mir sind wir dann auch schon vollständig. Und los geht's in die Saison 2012!
Die Fahrt führt uns über den Sitzberg nach Schocherswil, über viele kleine und holprige Strässchen zum Restaurant Hecht. Der Wirt Rainer erwartet uns bereits mit frischen Gipfeli, einem Kaffee oder warme Schoggi.  Dies allerdings genügt nicht, um uns aufzuwärmen. Es stellt sich heraus, dass nicht der drohende Regen unser Hauptgespräch ist, sondern die Kälte.
Nach etwa einer Stunde geht's in selbiger, inklusive starkem Wind, weiter Richtung Eschenz. Für die eigentlich recht kurze Strecke (Luftdistanz) brauchen wir ca. 90 Minuten. Im Gasthaus Raben ist Mittagshalt. Zwei Stunden später fahren wir Richtung Unterschlatt zum Schlusshalt. Doch vorher werden wir noch kurz kräftig abgeduscht, doch am Schlusshalt sind wir wieder trocken. Die ersten 200km der Saison 2012 sind auf unserem Tacho.
CR 

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